Theater

Offizielles Plakat - Dschabber (2022) / (c) Luiza Puiu

Aus den Erinnerungen eines Dämons (2025)

Regie: Kevin Koller


Es herrscht eine Wirtschaftskrise im Dorf.


Trotz der Bemühungen der Bürgermeisterin Emma Fuchs schlittert das Dorf immer mehr in die Krise - die Schreie nach einem Wechsel werden lauter. Davon will die Vizebürgermeisterin Fiona Schüller. beste Freundin von Emma, profitieren: Sie ist davon überzeugt effektive Lösungen bereit zu halten. Allerdings werden diese von Emma Fuchs, die von persönlichen  Problemen geplagt wird, gekonnt ignoriert.


,,Tom's Diner", einst der soziale Treffpunkt der Stadt ist kurz vor dem Bankrott. Das im 50er-Stil geführte Restaurant kann ohne auswärtige Investitionen nicht mehr lange offen bleiben. Die EigentümerInnen Tom und Franziska müssen eine Entscheidung treffen, ob sie ihr geliebtes Lokal verkaufen und an den kapitalistischen Tony abgeben oder es bis zu dem letzten Moment behalten.


Eine Gruppe an Milliardärinnen hat indes andere Sorgen als die Finanzkrise: Mia, das jüngste Mitglied des Dreiergespanns, wird in Kürze heiraten. Ihre Hochzeit wurde rein zum Profit der Gruppe arrangiert: Damian, ihr Verlobter, stammt aus einer einflussreichen Familie und ist daher in der Lage, das Vermögen und die Kontaktliste der Milliardärinnen zu multiplizieren. Doch Mia hat sich bereits in wen anderen verliebt.


Eine Gruppe von Straßenkindern ist währenddessen im Gefängnis gelandet. Die von Hunger und Armut geplagten Geschwister treffen im Knast auf ihr größtes Problem: Der Platzmangel und die unmittelbare Nähe zueinander stellt auf den Prüfstand, wie viel den Geschwistern Familie wirklich bedeutet.


Ein paar Kilometer weiter oben lässt sich eine Gruppe von Engeln sonnen. Ihr Alltag besteht darin Dämonen zu jagen und, wenn sie das erledigt haben, sich sonnen zu lassen. Als ihnen jedoch auffällt, dass der eingesperrte Dämon entflohen und im vorher genannten Dorf gelandet ist, steht den Engeln ihre größte Mission bisher bevor. Denn der Dämon ist ein Gestaltenwandler.